Alex Jellici, Matías Lanz - Le carillon des regrets (2026) [Hi-Res]
BAND/ARTIST: Alex Jellici, Matías Lanz
- Title: Le carillon des regrets
- Year Of Release: 2026
- Label: Solo Musica
- Genre: Classical
- Quality: flac lossless (tracks) / flac 24bits - 96.0kHz
- Total Time: 00:53:21
- Total Size: 272 / 925 mb
- WebSite: Album Preview
Tracklist
01. Pièces de viole, Suite No. 4 in G Minor: VI. Le carillon de Passy
02. Die kluge Schlange: Spionage und Bau
03. La Mascarade (Arr. for Viola da gamba & Harpsichord by Stephanie Haensler)
04. Pièces de viole, Book V, Suite No. 7 in E Minor: No. 108, Le tableau de l'operation
05. Entwicklung
06. Violin Sonata in C Major, Op. 3 No. 3: II. Largo (Arr. for Viola da gamba & Harpsichord by Anonymous)
07. Pièces de viole, Suite No. 4 in G Minor: VI. Le carillon de Passy (Arr. for Harpsichord by Jean-Baptiste Forqueray)
08. Ground (Version for Viola da gamba)
09. Premier livre de pièces de clavecin, Ordre 3: No. 10, Les regrets
10. Pièces de viole, Suite No. 2: III. La Pompe funèbre
11. Quatrième livre de pièces de clavecin, Ordre 26: No. 1, La convalescente
12. Viola da gamba Sonata in A Minor, TWV 41:a6: I. Largo
13. Viola da gamba Sonata in A Minor, TWV 41:a6: II. Allegro
14. Viola da gamba Sonata in A Minor, TWV 41:a6: III. Soave
15. Viola da gamba Sonata in A Minor, TWV 41:a6: IV. Allegro
Bis ins 17. Jahrhundert reicht die zürcherische Tradition zurück, am 2. Januar, dem Bächtelistag, Neujahrsstücke herauszubringen. Gesellschaften und Institutionen gaben Druckschriften, graphische Blätter oder Musikdrucke der Zürcher Jugend gegen Überbringung eines Geldbetrags ab. Dieser war für die Beheizung der Gesellschaftslokale bestimmt und wurde deshalb «Stubenhitze» genannt. Die 1629 gegründete Stadtbibliothek verteilte 1645 als erste Zürcher Körperschaft ein Neujahrsstück, einen Kupferstich von Hans Conrad Meyer mit einem Gedicht von Johann Wilhelm Simmler, und begründete damit diese Form der Neujahrsgabe. Die Zentralbibliothek Zürich, 1914 aus der Vereinigung von Stadt- und Kantonsbibliothek hervorgegangen, führte den Brauch zunächst weiter. 1925 wurde die regelmässige Herausgabe unterbrochen, 1939 gänzlich eingestellt. Im Jahr 2005 wurde mit einer CD mit Klaviermusik des Winterthurer Komponisten Johann Carl Eschmann, dessen Nachlass in der Zentralbibliothek Zürich liegt, in neuer Gestalt an die alte Tradition angeknüpft. Von Tenorliedern Zwinglis bis zur Musik des 21. Jahrhunderts wurde seither ein breites Repertoire an Instrumental- und Vokalmusik für die unterschiedlichsten Besetzungen zum Teil erstmals veröffentlicht.
Die Musikgeschichte ist voller skurriler Kompositionen, die meistens abseits des Kanons nur mehr besonderen Connaisseuren und Connaisseusen bekannt sind. Eine Sparte für sich bilden dabei sicherlich musikalische Programmstücke aus der Barockzeit, also vor der eigentlichen Etablierung der Programmmusik im 19. Jahrhundert. Dazu gehören beispielsweise die zahlreichen, oft humoristisch gestalteten ‹Tierstücke› wie die Sonata representativa von Heinrich Ignaz Franz Biber oder die Kuckucks-Capricci und -Konzerte von so namhaften Komponisten wie Georg Friedrich Händel. Es können auch geistliche Themen sein wie bei den Biblischen Historien von Johann Kuhnau oder Bibers Rosenkranzsonaten. Seltener haben Musikstücke kulinarische Hintergründe und wohl noch seltener medizinische. Um ein Stück aus der letzten Kategorie geht es bei diesem Programm. Da Le Tableau de l’Opération de la Taille von Marin Marais (1656–1728) eine solch bizarre Einmaligkeit aufweist, dient es als Achsen- und Mittelpunkt einer ganzen Geschichte.
01. Pièces de viole, Suite No. 4 in G Minor: VI. Le carillon de Passy
02. Die kluge Schlange: Spionage und Bau
03. La Mascarade (Arr. for Viola da gamba & Harpsichord by Stephanie Haensler)
04. Pièces de viole, Book V, Suite No. 7 in E Minor: No. 108, Le tableau de l'operation
05. Entwicklung
06. Violin Sonata in C Major, Op. 3 No. 3: II. Largo (Arr. for Viola da gamba & Harpsichord by Anonymous)
07. Pièces de viole, Suite No. 4 in G Minor: VI. Le carillon de Passy (Arr. for Harpsichord by Jean-Baptiste Forqueray)
08. Ground (Version for Viola da gamba)
09. Premier livre de pièces de clavecin, Ordre 3: No. 10, Les regrets
10. Pièces de viole, Suite No. 2: III. La Pompe funèbre
11. Quatrième livre de pièces de clavecin, Ordre 26: No. 1, La convalescente
12. Viola da gamba Sonata in A Minor, TWV 41:a6: I. Largo
13. Viola da gamba Sonata in A Minor, TWV 41:a6: II. Allegro
14. Viola da gamba Sonata in A Minor, TWV 41:a6: III. Soave
15. Viola da gamba Sonata in A Minor, TWV 41:a6: IV. Allegro
Bis ins 17. Jahrhundert reicht die zürcherische Tradition zurück, am 2. Januar, dem Bächtelistag, Neujahrsstücke herauszubringen. Gesellschaften und Institutionen gaben Druckschriften, graphische Blätter oder Musikdrucke der Zürcher Jugend gegen Überbringung eines Geldbetrags ab. Dieser war für die Beheizung der Gesellschaftslokale bestimmt und wurde deshalb «Stubenhitze» genannt. Die 1629 gegründete Stadtbibliothek verteilte 1645 als erste Zürcher Körperschaft ein Neujahrsstück, einen Kupferstich von Hans Conrad Meyer mit einem Gedicht von Johann Wilhelm Simmler, und begründete damit diese Form der Neujahrsgabe. Die Zentralbibliothek Zürich, 1914 aus der Vereinigung von Stadt- und Kantonsbibliothek hervorgegangen, führte den Brauch zunächst weiter. 1925 wurde die regelmässige Herausgabe unterbrochen, 1939 gänzlich eingestellt. Im Jahr 2005 wurde mit einer CD mit Klaviermusik des Winterthurer Komponisten Johann Carl Eschmann, dessen Nachlass in der Zentralbibliothek Zürich liegt, in neuer Gestalt an die alte Tradition angeknüpft. Von Tenorliedern Zwinglis bis zur Musik des 21. Jahrhunderts wurde seither ein breites Repertoire an Instrumental- und Vokalmusik für die unterschiedlichsten Besetzungen zum Teil erstmals veröffentlicht.
Die Musikgeschichte ist voller skurriler Kompositionen, die meistens abseits des Kanons nur mehr besonderen Connaisseuren und Connaisseusen bekannt sind. Eine Sparte für sich bilden dabei sicherlich musikalische Programmstücke aus der Barockzeit, also vor der eigentlichen Etablierung der Programmmusik im 19. Jahrhundert. Dazu gehören beispielsweise die zahlreichen, oft humoristisch gestalteten ‹Tierstücke› wie die Sonata representativa von Heinrich Ignaz Franz Biber oder die Kuckucks-Capricci und -Konzerte von so namhaften Komponisten wie Georg Friedrich Händel. Es können auch geistliche Themen sein wie bei den Biblischen Historien von Johann Kuhnau oder Bibers Rosenkranzsonaten. Seltener haben Musikstücke kulinarische Hintergründe und wohl noch seltener medizinische. Um ein Stück aus der letzten Kategorie geht es bei diesem Programm. Da Le Tableau de l’Opération de la Taille von Marin Marais (1656–1728) eine solch bizarre Einmaligkeit aufweist, dient es als Achsen- und Mittelpunkt einer ganzen Geschichte.
| Classical | FLAC / APE | HD & Vinyl
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